Cosma Shiva Hagen - Biografie (Zeitliche Stichpunkte)

  • Am 17. 05. 1981 wird Cosma Shiva Hagen in Los Angeles als Tochter von Nina Hagen und dem Musiker Ferdinand Karmelk geboren. Sie wächst in Paris und Hamburg, Berlin und Ibiza auf, wird englisch- und deutschsprachig erzogen, spricht außerdem Französisch und Spanisch.
  • Ab 1994 besucht sie ein Internat in Norddeutschland.
  • Auch ohne Schauspielausbildung entschließt sie sich für diesen Beruf und bekommt durch Vorsprechen bei mehreren Casting-Agenturen das erste Angebot:
    1996 „Crash Kids“ (Regie: Petra Haffter). Ihre erste kleine Rolle – sie spielt eine junge Drogenabhängige.
  • 1998 folgt „Der Laden – Teil 2“ (Regie: Jo Baier). Sie spielt in der Verfilmung des Romans von Erwin Strittmatter das jüdische Mädchen Ilonka Spadi. Ein Glücksgriff, sowohl für Cosma Shiva Hagen, alsauch für Jo Baier. Cosma Shiva Hagen überzeugt als jugendliche Verführerin und wird 1999 dafür sowohl mit der Goldene Kamera als Beste Nachwuchsschauspielerin, alsauch mit dem New Faces Award ausgezeichnet.
  • 1999 dreht sie drei Fernsehproduktionen: „Todesengel“ (Regie: Marcus Fischer), „Einfach raus“ (Regie: Peter Vogel) (beide Male zusammen mit Ulrich Mühe) und „Sweet little sixteen“ (Regie: Peter Patzak). Als Sophie verliebt sie sich in einen Polizisten, der den Mord ihrer besten Freundin aufklären soll.
  • Auch durch mehrere Rollen in erfolgreichen deutschen Krimiserien wie “Tatort”, “Bella Block”, und “Abschnitt 40″ und „Rosa Roth“ wird sie einem größerem TV-Publikum bekannt.
  • 2003 „Nachtschicht – Amok“ (Regie: Lars Becker).
  • Durch die TV-Erfolge wird auch das Kino auf Cosma Shiva Hagen aufmerksam und besetzt sie in ernsten Rollen.
    1998 „Das merkwürdige Verhalten geschlechtsreifer Großstätder zur Paarungszeit“ (Regie: Marc Rothemund). Ihre Rolle ist die der Sandra, die sich auf ihr erstes Mal vorbereitet.
  • 2003 In „Dirty Sky“ (Regie: Claude Oliver Rudolp) spielt sie neben Nikolai Kinski die weibliche Hauptrolle. Erzählt wird die Liebe zwischen ihr und dem 19-jährigen Paule mit zwei verschiedenen Enden - einmal mit einen guten, einmal mit einem schlechten Ausgang.
  • 2004 „7 Zwerge – Männer allein im Wald“ (Regie: Sven Unterwald). Als Schneewittchen verzaubert sie in einem der erfolgreichsten deutschen Filme des letzten Jahrzehnts das Kinopublikum.
  • Ebenso 2006 „7 Zwerge – Der Wald ist nicht genug“ (Regie: Sven Unterwald). Damit katapultiert sie sich nach ganz oben. In den etwas anderen Märchenverfilmungen brilliert sie neben den besten Comedians des deutschen Fernsehens (Otto Waalkes, Ralf Schmitz).
    Cosma Shiva spielt das unschuldige und gutgläubige Schneewittchen, neben ihrer Mutter, Nina Hagen, als grotesk-kuriose und böse Stiefmutter. Beide Filme bekommen den deutschen Comedy-Preis.
  • Auch international wird man auf die deutsche Schauspielerin aufmerksam.
  • 2005 „Life is a buffet“ (Regie: Anthony Byrne). Neben einer der ganz großen Schauspielerinnen, Vanessa Redgrave, dreht sie die britisch-deutsche Co-Produktion und wird
    2006 für die Rolle der Catherine auf dem Monaco Film Festival als Beste Nachwuchsschauspielerin mit dem Undine Award ausgezeichnet.
  • 2008 folgt die international hochkrätig besetzte Produktion „Speed Racer“ (Regie: Larry und Andy Wachowski). In der Comicverfilmung spielt sie u.a. mit Susan Sarandon, John Goodman und Christina Ricci.
  • Aber auch ihr TV-Publikum vernachlässigt Cosma Shiva Hagen nicht:
    Im September 2008 kommt der zweiteilige Mystery-Thriler „Der Bibelcode“ (Regie: Christoph Schrewe) ins Fernsehen (Pro7). Darin sucht sie als Ex-Polizistin Johanna den Bibelcode, mit dem die Zukunft der Menschheit vorausgesagt werden kann.
  • Neben ihrer Arbeit als Film- und Fernsehschauspielerin ist Cosma Shiva Hagen auch in anderen Bereichen tätig.
    2002 “Politibongo” – darin erklärt sie Kindern, zusammen mit Plüschpuppen, die Regeln der demokratischen Politik. Außerdem tritt sie auch im Theater auf:
  • 1999 “Momo” und
  • 2004 “Romeo und Julia”. Darin spielt sie beide Male die Hauptrolle unter der Regie von Cordula Trantow.
  • Auch ist sie eine gefragte Synchronsprecherin. Mehreren Zeichentrickfilm-Figuren leiht sie ihre Stimme:
    1998 spricht sie die Mulan in dem gleichnamigen Disney-Film „Mulan“ und
  • 2003 die Lin in dem japanischen Märchenfilm „Chihiros Reise ins Zauberland“.
  • 2007 spricht sie die Ntscho-tschi in dem Zeichentrickfilm „Winnetoons“.
  • 2008 ist sie die deutsche Stimme der Viper im Erfolgsfilm „Kung Fu Panda“.
  • Für das Computerspiel „Legend: Hand of God” steht sie 2007 nicht nur mit ihrer Stimme zur Verfügung, sondern die Lichtelfe Luna wird ganz nach ihrem Vorbild gezeichnet.
  • Sozial engagiert sie sich in verschiedenen Organisationen wie der Organisation “Schutzengel für Menschen mit Mukoviszidose”, „Transfair“, einem Verein zur Förderung des fairen Handels mit der Dritten Welt und „Go ahead“, die sich die Bildung für Afrika zur Aufgabe gesetzt haben.
  • Cosma Shiva Hagen lebt heute in Hamburg.